W.U.T konkret
Positionen & Visionen
SOZIALE VERANTWORTUNG UND DER SELBSTBEWUSSTE BÜRGER
Wer den Begriff "selbstbewusster, kritischer Bürger" ernst nimmt, darf soziales Engagement nicht auf bürokratisch verwaltete Sozialhilfe beschränken. Städtische Leistungen und Ehrenamt werden immer mehr zusammenwachsen. Die große und wachsende Zahl der ehrenamtlich tätigen Bürger und Gruppen ist eine von Tübingens Stärken. Das werden wir fördern.
- Kindertagesstätten, Kindergärten und Schulen sind Investitionen in die Zukunft. Sie stehen ganz oben in der Liste unserer Prioritäten.
- Die soziale Realität hat sich verändert: Junge Familien brauchen ein vielseitiges Betreuungsangebot. Das sind gleichberechtigt die städtischen Kindertagesstätten, die Einrichtungen der großen und kleinen Freien Träger sowie des Tageselternvereins.
- Die soziale Staffelung und die Vergleichbarkeit der Gebühren schafft die echten Wahlmöglichkeiten der Eltern. Deshalb müssen alle Träger gleichberechtigt bezuschusst werden.
- Der Sport ist nicht nur ein wichtiger Bestandteil unserer Freizeitgestaltung. Insbesondere Jugendliche finden hier ein sinnvolles Betätigungsfeld, Anerkennung und sozialen Halt außerhalb der Familie. Jugendliche mit Migrationshintergrund werden nirgends besser integriert. Die ehrenamtliche Arbeit der Sportvereine muss wirklich gefördert werden. Die Stadt muss helfen, die notwendige sportliche Infrastruktur bereitzustellen. Das können die Vereine selbst nicht leisten.
- Das soziale und kulturelle Leben in allen Stadtteilen und Teilorten muss gefördert werden. Die Eigeninitiative der Teilorte in den sie betreffenden Angelegenheiten sollte gestärkt werden, z.B. durch verlässliche Haushaltsmittel.
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