W.U.T konkret
Positionen & Visionen
RATIONALES VERKEHRSKONZEPT
Tübingen hat nun mal ein extrem schwieriges Terrain für Verkehrslösungen: Österberg und Schlossberg, Neckar und Ammer und dazu noch eine unantastbare Altstadt. Angesichts dieser Schwierigkeiten, brauchen wir weniger Politik und mehr Kreativität! Parteien tun sich da leider schwer, selbst uralte Positionen heute auch nur anzuzweifeln. Wir glauben dennoch an die Lösung dieser kniffligen Fragen. Als unabhängige Wählerinitiative arbeiten wir mit den Ansatz: Egal, von wem die Idee ist. Die beste Lösung hat unsere Stimme.
- Die weitere Verkehrsberuhigung und die spürbare Verbesserung der Rad- und Fußwege wollen wir und wir suchen den besten Weg dafür.
- Es geht aber zu weit, als "Preis" dafür einzelne Straßen und ganze Stadtteile weitgehend abzuschneiden und die Bewohner zu Taxifahrten für die Anlieferung ihrer Einkäufe oder zur Anschaffung von "Leiterwägele" zu zwingen.
- Grüne Prestigeprojekte wie die Mühlstraße dürfen nicht zu Lasten einzelner Stadtteile gehen, die plötzlich den ganzen verdrängten Verkehr abbekommen (Weststadt). Das ist ein Nullsummenspiel. Verkehrsberuhigung muss allen gerecht werden.
Zwei Beispiele aktuell akuter Fragen im Gemeinderat
- Mühlstrasse, Zinser-Dreieck. Wir können uns die Mühlstrasse sehr gut verkehrsfrei vorstellen (bis auf Busse) und wir arbeiten mit allen im Gemeinderat, die das auch anstreben. Dafür müssen zeitgleich zwei sich daraus ergebende Themen gelöst werden: Zinser-Dreieck und zusätzliche Belastung der Herrenberger- und Grabenstrasse.
Es wurden inzwischen so viele Gutachten geschrieben, dass sie mehr und mehr den Blick für pragmatische und kostengünstige Lösungen verstellen. Alles nur an der "Busbeschleunigung" aufzuhängen und keine städtebauliche Vision für dieses Viertel zu entwickeln, das reicht uns nicht. Der Weststadt, Herrenberger- und Grabenstrasse und dem Österberg dürfen bei einem stimmigen Konzept nicht einfach achselzuckend die Lasten oder die Unerreichbarkeit aufgebürdet werden.
Wieso greifen wir nicht auf, was vor langer Zeit schon einmal durchdacht worden war: Eine zweite Zufahrt zum Österberg. - Aldi-Knoten: Um die Wohnbevölkerung in der Weststadt vor dem Zuliefererverkehr des Industriegebietes Sindelfinger Straße zu schützen, muss eine direkte Verbindung von der B28 zum Industriegebiet für Lastwagen geschaffen werden.
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