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Herzlich Willkommen beim "Jour fixe", jeden ersten Mittwoch im Monat um 20 Uhr im Casino am Neckar (Wöhrdstr. 25)
Die W.U.T. ist offen für alle Tübinger, die mehr aus ihrer Stadt machen wollen - und das parteiunabhänig, engagiert und kompetent. Lernen Sie die W.U.T. kennen, erfahren Sie mehr über unsere Arbeit im Gemeinderat und unsere Visionen.

 


 

Kontakt

Sie wollen mehr über die W.U.T. wissen? Sie haben ein konkretes Anliegen? Eine Idee? Oder Sie ärgern sich einfach über bestimmte Dinge? Dann nehmen Sie Kontakt mit uns auf - wir haben zwar kein Hotline, aber immer ein offenes Ohr für Sie.

Hier finden Sie den richtigen Weg zur W.U.T.

 

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Positionen & Visionen

 

NACHHALTIGE STADTENTWICKLUNG (IM GROßEN UND AUCH IM KLEINEN)

 

Eine nachhaltige Stadtentwicklung hat die schwierige Balance zu halten, den unterschiedlichen Bedürfnissen der Bürger (Wohnung, Arbeit, Einkauf, Mobilität, Sport, Kultur, Unterhaltung, Verkehr) ihren Raum so zuzuweisen, dass die Lebensqualität der Stadt insgesamt gefördert wird.

Mit Respekt vor dem historischen Erbe muss auch Modernität (Wohnstandards, Energetische Sanierung, Architektur) in Tübingen einziehen dürfen. Gemeinderat und Verwaltung sollten ihre Planungshoheit dabei nicht von wirtschaftlichen Interessen einschränken lassen. Sie sollten die "Planungshoheit" aber auch nicht auf die Spitze treiben. Sonst fragt sich jeder Investor und Bürger: Was soll ich hier, wenn ich für jeden kleinen Schritt eine Einzelgenehmigung brauche und nie weiß, wie viel mich das am Ende alles kostet und wann ich fertig werde? An konkreten Beispielen der letzten Jahre ist für den gesunden Menschenverstand meist sehr schnell klar, wo die Stadt zu weit ging oder wo der Investor selbstherrlich agieren wollte. Tübingen ist zum Glück eine so überschaubare Stadt, dass Gemeinderäte im Einzelfall auch einmal helfen können, zwischen Verwaltung und Bürger zu vermitteln.

Die "Stadtentwicklung im Kleinen" bestimmt in vielen Facetten genauso über die Lebensqualität in Tübingen: Man lebt hier eng aufeinander und Spielregeln müssen gefunden werden. Ist die Altstadt eine "Alles-geht-Partyzone" oder "Schlaf-Stadt-mit-absolutem-Ruhebedürfnis"? Pflastern wir jeden Quadratmeter vor den Läden mit Werbeaufstellern (Passantenstoppern) zu oder verwandeln wir Tübingen in ein klinisch sauberes Museumsdorf und können dann nur noch städtisch bezuschusste Museumsshops in der Innenstadt überleben? In solchen Konfliktfällen hat es sich als erfolgreich erwiesen, mit den Betroffenen (z.B. Bürgerinitiative Altstadt, den Läden und Gaststätten, HGV) im Dialog Kompromisse zu finden.

Danach ist allerdings die Verwaltung dran, die Einhaltung der Spielregeln auch durchzusetzen. Hieran hapert es oft noch. Sonst endet alles in diesem ewig aufgewärmten Streitereien, unter dem Tübingen leidet.

Und noch so ein ewiges Thema: Tübingens Kopfsteinpflaster ist schön, aber für ältere Menschen mit Rollatoren, für Kinderwagen und Rollstuhlfahrer brauchen wir richtige Fahrstreifen und die durchgängige Entfernung der Randsteinstufen.

 

Einige Beispiele der nachhaltigen Stadtentwicklung im Großen und im Kleinen anhand aktueller Fragen im Gemeinderat:

 

 

Übrigens: Solche Grünflächen gehören "möbliert" (Bänke, Mülleimer etc.). Das kostet wenig und wertet die Wohnbezirke auf.

 

 

Wir helfen unserer Universität gerne, den Irrweg der Verzettelung der Institute und die langen Wege für die Studenten zurückzudrehen. Wir unterstützen auch moderne Architektur neben Historischem. Universität und die Stadt müssen hier gemeinsam und sehr bürgeroffen planen.

 

 

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